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Riemen und Skulls für jedes Boot: Küstenrudern
Riemen und Skulls für jedes Boot: Küstenrudern
12. Juli 2021
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Der wachsende Sport des Küstenruderns bringt – im wahrsten Sinne des Wortes – eine Extraportion Action in das traditionelle Rudern auf ruhigem Wasser. Mit wettkampftauglichen selbstlenzenden Küstenruderbooten wird auf Ozeanen und Küstengewässern gerudert, wo Brandung und Gezeiten die Geschwindigkeit der Athleten unter wechselnden Bedingungen auf die Probe stellen.
World Rowing Küstenrudern umfasst Einer, Doppelzweier, Mixed-Doppelzweier und gesteuerte Vierer. Obwohl das olympische Debüt erst bei den Olympischen Sommerspielen 2028 stattfinden wird, richtet World Rowing bereits seit 2007 Küstenruder-Weltmeisterschaften aus. Küstenrudern gibt es schon seit Jahrhunderten; Wettkämpfe in den USA sind dagegen noch relativ neu. Athleten wie Ben Booth, der erste US-Athlet bei den World Rowing Coastal Championships (2015), trainieren und testen Ausrüstung für die verschiedenen Disziplinen des Küstenruderns. Dazu gehören Strandstarts (2-km- und Sprint-Rennen) ebenso wie längere Ausdauerwettkämpfe. Booth vertrat die USA bei den World Rowing Coastal Championships 2018 und hat die Olympischen Spiele Los Angeles 2028 fest im Blick.
Beim Küstenrudern müssen Riemen und Skulls sowohl robust als auch agil sein. Ruderer können Krebse fangen, kentern oder mit anderen Booten kollidieren. Concept2 Skulls werden individuell gefertigt und eignen sich hervorragend für das Küstenrudern; wir bauen genau das, was Küstenruderer benötigen.
Optionen
Booth hat verschiedene Set-ups getestet und dabei unter anderem unterschiedliche Blattformen hinsichtlich Effizienz und Gefühl untersucht. Seine bevorzugten Blattformen sind die Smoothie2 Vortex und Comp.
Viele Neueinsteiger empfinden die vielseitige und oft vertraute Smoothie2 Vortex als ideale Wahl: Sie greift sauber und effizient im Wasser und ihre Krümmung unterstützt die Tiefenkontrolle. Die Vortexkante erhöht die Effizienz und schützt zusätzlich die Blattspitze.
Das Comp-Blatt entwickelt sich sowohl im Flachwasser- als auch im Küstenrudern zu einer beliebten Option. In größeren Küstenbooten sorgen seine Reaktionsfreudigkeit und Lebendigkeit für eine gute Balance unter wechselnden Bedingungen. Booth empfiehlt das Comp für fortgeschrittene bis leistungsorientierte Athleten bei moderaten Wellenbedingungen.
Comp: Im Wasserfassen
Booth beschreibt das Comp-Blatt als „lebendig“ für Küstenboote. „Küstenboote sind schwer und werden in einer ‚schweren‘ Umgebung gerudert“, erklärt er, „mit viel Wind und Wellen, die das Boot abbremsen können – es ist nicht ungewöhnlich, von voller Fahrt fast zum Stillstand zu kommen, wenn eine brechende Welle ins Boot schlägt und es vollläuft. Man möchte ein solides Gefühl im Wasserfassen haben, aber kein schweres.“
In seiner Idealvorstellung „braucht man beim Wasserfassen eine gewisse Weichheit, etwas, das den Körper nicht plötzlich mit einer zu hohen Belastung erschüttert.“ Das Comp scheint dafür gut geeignet zu sein. „Ich denke, das Comp macht das sehr gut. Es fasst das Wasser sauber, fühlt sich aber nicht schwer an. Die Flexibilität des Skinny-Schafts unterstützt das zusätzlich. Ich mag die Dämpfung, die er in diesem ersten Moment des Schlages bietet“, sagt Booth.
Comp: Der Durchzug bei kabbeligem Wasser
Im Durchzug beschreibt Booth das Comp als stabil. „Beim Rudern durch kabbeliges Wasser hatte ich das Gefühl, dass die Blätter unbeeinflusst bleiben und ich mich komfortabel daran hängen konnte. Sobald sie im Wasser sind, bleiben sie dort und liegen stabil an. Das ist eine wirklich starke Eigenschaft des Comp. Es ist leicht, aber sehr stabil. Stabilität ist beim Küstenrudern absolut entscheidend.“
Comp: Höhere Schlagzahlen
Booth berichtet, dass sich mit dem Comp-Blatt höhere Schlagzahlen besonders leicht rudern lassen. Diese Eigenschaft hören wir auch von Athleten, die das Comp im Flachwasser einsetzen. Booth erklärt: „Die Geschwindigkeit beim Ausheben und dem schnellen Vorführen der Hände ermöglicht höhere Schlagzahlen, ohne dass man bewusst mehr Aufwand betreiben muss. Das ist ideal für Küstenrennen. Bei Ausdauerformaten ist es entscheidend, über 20–30 Minuten eine hohe Kadenz halten zu können. Bei Beach Sprints beträgt die gesamte Renndistanz auf dem Wasser dagegen nur 500 Meter.“
Das Concept2 Team berät Sie gerne zu passenden Riemen- und Skulloptionen – egal ob für Küstenrudern, Freiwasserrudern, Skiffs, Wherries, Guideboats, Dories oder andere Rennboote.
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